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1105 Erste schriftliche Erwähnung von Trintla/Trintlo. Diverse Höfe aus dem Besitz der Adela von Beichling-Northeim wurden dem Kloster Katlenburg vermacht.
Trintla/Trintlo Darin steckt "tri" also drei und das uns heute noch bekannte "lo", wie z.B. in Lohbergen. Lo deutet auf eine bestimmte Form der Waldbewirtschaftung hin, die im Mittelalter eine große Rolle spielte.
1197 Zweite schriftliche Erwähnung von Trelde. Stiftung, Gründung und Begabung des Benediktinerinnen Klosters und des Ortes Altkolster, bei Buxtehude, durch die ortsansässigen Edlen Heinrich und Gerlach, mit zahlreichen Bauernhöfen.
1550 Erste Erwähnung Trelder Höfe: Hof 2 „Minkens“, Hof 6 „Vessens“
1563 Erstellung eines "Einwohner-Verzeichnis" für das Fürstentum Lüneburg. Diese Urkunde ist für viele Höfe die erste schriftliche Erwähnung; auch für unseren Veranstaltungsort Oarns Hoff (Hof Nr. 3).
1687 Erste Errichtung einer gemeinsamen Schule in Trelde durch die Dörfer Drestedt, Kakenstorf, Meilsen, Sprötze und Trelde.
1727 Trelde wurde innerhalb von 10 Tagen durch 3 Großfeuer heimgesucht, dem auch die Schule zum Opfer fiel. Von 13 Häusern blieben nur 2 stehen.
1786 - 1787 Schwarze Pocken/Blattern-Seuche in der Region, d.h. hohe Sterblichkeit in allen umliegenden Dörfern.
1815 Mit dem Ende der Napoleonischen Kriege wurde das System der „Grundherrschaft“ abgeschafft und die bisherigen gemeinschaftlichen Flächen von Wald, Heide und Mooren (sogenannte Allmende) wurden den einzelnen Bauernhöfen zugeschlagen (Verkoppelung). Gleichzeitig wurden Entschädigungszahlungen an die ehemaligen Grundherren fällig. Die Folge hiervon waren Veränderung der Hofstrukturen, denn infolge Erbschaftsregelungen oder Misswirtschaft kam es bei einigen der großen alten Höfe zu Aufteilungen und Parzellierungen.
15.3.1891 – 25.5.1968 An der ehemaligen Bahnstrecke Hamburg – Buchholz – Geestemünde (heute Bremerhaven) wird die erste Haltestelle in Trelde eröffnet. Dies führt zu einer Veränderung des Erzeugerverhaltens. („Liefergeschäfte in die damaligen großen Städte“) Der große wirtschaftliche Aufschwung erfolgte aber nicht und das Dorf Trelde war weiterhin landwirtschaftlich geprägt.
Im Mai 1968 wurde die Bahnstrecke im Rahmen von Strukturmaßnahmen eingestellt und Trelde verfiel wieder in seinen Dornröschenschlaf.
1972 Die Niedersächsische Gemeindereform besiegelte das Ende der eigenständigen Gemeinde Trelde. Das Dorf wurde als Ortsteil an die Stadt Buchholz angegliedert.
Die Trelder pflegen aber auch weiterhin ein intensives Gemeindeleben, wie es die örtliche Feuerwehr, der Schützenverein Trelde und der Sportverein Trelde dokumentieren. Als jüngster Spross dieses dörflichen Vereinslebens ist der Verein „Trintla Cultura“ gegründet worden.
2005 Trelde feiert seinen 900. Geburtstag.
2006 Das erste Klassikkonzert in Trelde findet als Freiluftveranstaltung auf “Vessens Hoff“ statt. |